Finger-Yoga aktiviert die Reflexzonen

   
Mit den aus der asiatischen Heilkunde stammenden Finger-Übungen (Mudras) werden die Reflexzonen der Hände aktiviert. Dabei sind die Finger beider Hände gekreuzt, gekrümmt oder gestreckt. Während der Übungen von einer viertel bis halben Stunde werden im Körper Reaktionen, je nach Mudra, in Gang gesetzt. Auch bei Stress oder Müdigkeit kann Finger-Yoga helfen. Mudras können an jedem Ort, zu jeder Zeit, im Stehen, Liegen oder Sitzen gemacht werden. Die beste Übungshaltung ist bequemes Sitzen auf dem Boden oder einem Stuhl. Dabei ist der Rücken gerade, das Kinn leicht zur Brust gezogen und die Schultern so weit wie möglich auseinander gestreckt. Fans dieser asiatischen Entspannungsmethode üben eine halbe bis dreiviertel Stunde. Aber auch kleine Unterbrechungen des Alltags mit Energiekicks von einer viertel Stunde wirken Wunder.

 

 

Tipps für optimale Mudras
Energiekick bei Müdigkeit
Wer sich oft müde und schlapp fühlt, aktiviert mit diesem Mudra Energie und löst Blockaden. Dazu wird der linke Daumen auf den Nagel des linken Mittelfingers gelegt. Der rechte Daumen wird zwischen linken Mittelfinger und Daumen geschoben. Die restlichen Finger strecken und zwanzig Mal tief ein- und ausatmen. Die Hand wechseln und Übung wiederholen.


Hilfe bei Kopfschmerzen
Spannungen im Kopf lösen sich oft wie von selbst, wenn das Bewusstsein auf andere Körperregionen geleitet wird. Diese Übung befreit die Stirnhöhlen und bringt die körpereigene Energie in Balance. So geht es: Daumen, Zeige- und Mittelfingerspitze der rechten und linken Hand aneinander drücken. Ringfinger eingeknickt in die Daumenfalte legen. Kleinen Finger strecken. Zwanzig Mal tief ein- und ausatmen, drei bis vier Mal wiederholen.


Entspannung in Stress-Situationen
Unter Stress leidet heute fast jeder. Damit das nicht überhand nimmt ist dieses Mudra besonders in hitzigen Situationen hilfreich. Rechter und linker Daumen werden aneinander gelegt. Die restlichen Finger bilden eine Faust, wobei sich die Knöchel berühren. Die Arme angewinkelt mit den Händen auf Magenhöhe halten. Langsam durch die Nase tief ein- und ausatmen. Schon zwei Durchgänge bringen den Körper wieder auf ein gesundes Stress-Niveau.


Keine Bauchschmerzen während der Regel
Mit diesem Mudra werden die Geschlechtsorgane gestärkt und
Bauchschmerzen während der Menstruation gelindert. Dazu berühren Ring- und kleiner Finger jeder Hand die jeweilige Daumenspitze. Die sechs Fingerspitzen aneinander legen. Restlichen Finger strecken. Hände in Bauchhöhe halten, tief ein- und ausatmen. Mindestens zwei Mal wiederholen.

Quelle: www.lifeline.de 

Mit geschlossenen Augen üben, das entspannt schneller und die Konzentration auf die Übung   ist leichter.

Leise Musik im Hintergrund hilft bei Konzentration und Entspannung.

Aromalampe mit Duftöl gefüllt wirkt belebend (z.B. Orange, Rosmarin) und entspannend (Bergamotte, Lavendel oder Zimt).

Gleichmäßige, tiefe Atmung durch die Nase verstärkt die Übungen optimal.


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